Ein integratives Nachhaltigkeitsprojekt

Sitten und Bräuche in anderen Ländern haben einen großen Einfluss auf das Verhalten und die Naturwahrnehmung verschiedener Nationen. Hier setzten die „Kinder - Kultur - & Umwelt - Kurse“ an: Über einen spielerischen Ansatz sollen sich die „Ki-KUK“-Teilnehmer austauschen, Gemeinsamkeiten finden und Unterschiede erkennen. Ziel des Modellprojekts „Ki-KUK“ ist es, deutsche und nichtdeutsche Kinder zwischen 8 und 10 Jahren zusammenbringen. Dabei soll insbesondere der Austausch zwischen Kindern mit Migrationshintergrund und deren deutschstämmigen Mitschülern über die Themen Umwelt und Kultur gefördert werden. So sollen vor allem Fähigkeiten, die weit über kognitives Lernen hinausgehen, gefördert werden – wie soziale Kompetenz, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein.
Als bekannte Kommunikationsfigur übernimmt der Graslöwe als Umweltbotschafter für Kinder die Schirmherrschaft und unterstütz die „Ki-KUK“-Teilnehmer mit Tipps, Materialien und guten Ideen.
Als Partner für die Durchführung der Kurse wurden das Freizeit und Integrationszentrum Quakenbrück (FIZ), das WABE Zentrum der FH Osnabrück sowie der Zoo Osnabrück gewonnen.
Das Modellprojekt wurde von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und der Sparkasse Osnabrück gefördert und erstmalig im Rahmen des städtischen Ferienpass-Programms 2009 angeboten. Sie sind für die Kinder komplett kostenfrei.